Busschule am Mittwoch, 07.11.12

Das Ziel der Busschule ist es, den Schülern eine Hilfestellung bei der Bewältigung des täglichen Schulweges zu geben, ihre Sicherheit zu erhöhen und eigenverantwortliches Handeln zu fördern. Die Schüler werden für den richtigen Umgang mit dem Öffentlichen Nahverkehr sensibilisiert, da besonders die Kleinen dazu tendieren, das Fehlverhalten von älteren Mitschülern zu übernehmen. Nur wenn den Kindern bewusst ist, dass ihr eigenes Verhalten im Bus ihre Sicherheit auf dem Schulweg beeinflusst, benehmen sie sich so, dass die Fahrt für alle angenehm verläuft. Hiermit soll den Schülerinnen und Schülern die Zusammenhänge im Schulbus näher gebracht und ein gutes Miteinander gefördert werden.

 

Lerninhalte und Übungen des praktischen Teils:

Den Kindern wurde verdeutlicht, wie wichtig beim Warten an der Haltestelle ein ausreichender Abstand vom Bordstein ist. Das richtige Verhalten im Haltestellenbereich, das Einsteigen ohne Drängeln wurde geübt. Auch wie man richtig ein- und aussteigt. Die einzelnen Symbole und Zeichen auf dem Haltestellenschild wurden besprochen. Auch wo die Schulranzen verstaut werden können? Was ist in Notfällen zu tun?

 

Das richtige Verhalten im Bus wurde erläutert. Die Noteinrichtungen gezeigt und wichtige technische Einrichtungen erklärt. Die Schüler hatten die Gelegenheit, sich hinter das Lenkrad zu setzen. Sie lernten den Blickwinkel (toten Winkel) des Busfahrers/der Busfahrerin kennen und erfuhren, dass man niemals vor oder hinter dem haltenden Bus über die Straße laufen darf.

 

Zur Übung wurde mit den Gruppen eine kurze Busfahrt durchgeführt.

Die Schüler lernten, sich sicher zu verhalten – das heißt, sich richtig hinzusetzen, gut festzuhalten und nicht herumzutoben. Bei einer Bremsung wurde mittels eines Dummies (Busschule-Teddy) demonstriert, welche Kräfte in einer solchen Situation wirken.

 

Als kleines Geschenk bekamen die Schüler von Frau Siebert ein neongelbes Reflektorarmband überreicht, damit alle auf dem Schulweg besser gesehen werden.

 

Jedes auf dem Schulweg verletzte Kind ist eines zuviel.

Deshalb möchten wir aber auch an Sie als Eltern appellieren, die Gefahren auf dem Schulweg mit Ihren Kindern zu besprechen und zu üben.

 

Hierbei spielen natürlich auch die altersgebundenen Fähigkeiten von Kindern eine Rolle:

 

  • ·          Bei Verkehrssituationen mit Mehrfachanforderungen sind Grundschüler  
  •         rasch überfordert
  • ·          Kinder sehen und hören anders, schätzen daher viele Situationen falsch ein
  • ·          Sie lassen sich rasch ablenken, reagieren spontan und impulsiv
  • ·          Sie verhalten sich in der Gruppe anders, als wenn sie einen Weg alleine  
  •         gehen

 

Liebe Eltern,

bitte tragen Sie in Ihrem eigenen und im Interesse Ihres Kindes auch dafür Sorge, dass unsere Schülerinnen und Schüler sicher zur und von der Schule kommen. Dass die Kinder sich in den Schulbussen richtig verhalten und auch den Anweisungen der Busfahrer Folge leisten.

 

Wir möchten uns ganz herzlich bei Heike Lenz vom Omnibusunternehmen Pickan und bei Frau Siebert vom Kreisverkehr für die hervorragende Durchführung der Busschule mit unseren Schülern bedanken.